Bewusstsein ist Jetzt - ein Dialog über das Aufwachen - Fortsetzung

Frage: „Ich übe die Stille, aber mein Verstand ist enttäuscht. Wo bleibt das Feuerwerk, die große Glückseligkeit? Warum fühlt sich das Erwachen so unspektakulär an? Mache ich etwas falsch?“

Antwort: „Du sagst es: Es ist unspektakulär. Die meisten Menschen glauben, dass das Erwachen ein plötzliches persönliches Großereignis ist. Ein Vergleich: Die Mehrzahl der Menschen steht auf und startet in einen üblichen Alltag, ohne das Leben wahrzunehmen – sie träumen nur vom Leben. Wenn Du wach bist, dann hast Du genauso Deine Aufgaben, aber mit dem Unterschied, dass Du präsent bist. Du bist Dir bewusst, dass Du als schöpferisches Wesen Deine Realität gestaltest, also wählst Du bewusst, was Du erfahren willst. Die alten Konditionierungen, negative Glaubenssätze, unterdrückte Emotionen, sie alle wirken nicht mehr unbewusst. Du bist Dir bewusst, dass Deine Gedanken und Worte kraftvolle Schöpfungswerkzeuge sind, dass Du frei bist und es nicht erst werden musst, dass die Fülle in Dir ist, weil Du ewig existierst. Du musst nicht erst erwachen, damit das wahr wird. Das Leben ist die Wahrheit, und so wie jedes Individuum sagen kann: „Ja, ich lebe“, so trifft das auch für jeden zu.

Wir alle sind inkarniert und hierin liegt Bedeutung. Der Unterschied zwischen dem Sein und der Inkarnation ist, dass wir hier in der Schule des Lebens einen Körper haben. Die meisten Menschen geben sehr viel auf ihr Äußerliches und vergessen dabei, wie wichtig ihr Körper für das spirituelle Wachstum ist. Er ist ein fantastisches Hilfswerkzeug – wir können uns in der Welt orientieren und er zeigt uns sofort an, ob wir stimmig leben oder ob wir etwas im Leben korrigieren sollten. Zudem schenkt er uns gleichzeitig die Fähigkeit, Ekstase und tiefe körperliche Freude zu empfinden. 

Frage: „Das klingt erleichternd, aber mein Alltag macht mich wütend. Wenn ich bereits lebe und frei bin, warum fühlt sich mein Leben dann noch so mühsam an? Wie schlage ich die Brücke von dieser Wahrheit zur konkreten Aufgabe, meine Miete zu zahlen oder ein Projekt in die Welt zu bringen, ohne mich im Stress zu verlieren?“

Antwort: „Du fühlst Dich erschöpft, weil Du glaubst, ein Mensch zu sein. Du bist vollkommen. Da Du aber an die Begrenzung glaubst, erlebst Du sie auch. Du bist ein schöpferisches Wesen und wenn Du Begrenzung erschaffst, erschaffst Du eben eine begrenzte Realität – das Gefängnis, von dem Du sprichst. Du musst nichts lernen, um etwas zu materialisieren – es geschieht sowieso; bei den meisten unbewusst. Du sagst, Du musst Deine Miete zahlen und gehst einer Tätigkeit nach, die Dich nicht erfüllt. Dein Körper fühlt sich erschöpft an und zeigt Dir damit genau das! Und nun fragst Du Dich, wie Du aus dem Gefängnis ausbrechen kannst, anstatt die Dinge zu ändern.“

Was erfüllt Dich? Was ist es, was Du erleben möchtest, damit Du jeden Tag spürst, wie das Leben in Dir vibriert? Was ist es, was Du unbedingt erleben musst, um auf Deinem Sterbebett sagen zu können: Ja, ich habe gelebt? Siehst Du, solche Fragen sind es, die den Prozess in Gang setzen. Du beginnst, Deine eigenen vermeintlichen Grenzen zu sprengen. Doch davor fürchten sich die meisten, weil sie ihre Komfortzone verlassen müssen – das, was ihnen vermeintliche Sicherheit verspricht. Und wenn der Mut fehlt, wundern sie sich, dass sie sich erschöpft, unausgeglichen, wütend und depressiv fühlen. Natürlich ist dies ein Prozess und das ist auch gut so, denn es ist keine gute Idee, die Miete plötzlich nicht mehr zu zahlen. Wenn aber aus innerer Klarheit mutige Entschlüsse gefasst werden, beginnt sich die Realität immer mehr entsprechend zu wandeln und die Gefängnistür öffnet sich zunehmend.“

Frage: „Ich habe damit begonnen, meine Trigger zu beobachten, aber dann fühle ich mich wie ein Geist hinter einer Glasscheibe – distanziert und fast schon kalt. Ist dieser kühle Zustand der Frieden, von dem du sprichst? Wie komme ich zurück in eine lebendige Verbindung, ohne im Drama zu versinken?“

Antwort: „Nein, das ist es nicht, doch Du sprichst etwas sehr Wichtiges an. Das Gefühl von innerer Leere und Verlorenheit kann zeitweise auftreten. Wo es gefährlich wird, ist, wenn traumatisierte Menschen den spirituellen Raum unbewusst nutzen und so in ihrem Trauma weiter gefangen bleiben. Ich spreche hier vor allem von traumatisierten Erfahrungen in Beziehungen. Das kann dazu führen, dass diese Menschen den vermeintlich heilsamen Weg des spirituellen Rückzugs einschlagen, ohne zu erkennen, dass sie vor dem, was heilend wäre, – Verbindung, Begegnung, Beziehung – fliehen. Sie ziehen sich immer mehr in sich zurück, was alles andere als heilsam ist und hoffen auf Befreiung durch Meditation oder Religion, was niemals geschehen kann, weil sie so immer mehr die Verbindung zu ihrem Selbst verlieren.

Was Du jedoch beschreibst ist eine Leere, die phasenweise auftritt, weil etwas stirbt. Aber das, was stirbt, bist nicht Du. Es ist das "ich", das Dir ständig einredet, etwas brauchen zu müssen. Dieses "ich" bist nicht Du. Viele Menschen, die spirituell interessiert sind, glauben, das Ego sei ein Feind, der bekämpft werden muss, bis es platt ist und dann kommt die Erleuchtung. Das ist Unsinn. Unsere Persönlichkeit ist Ausdruck unserer Einzigartigkeit. Die Probleme entstehen nur dann, wenn jemand glaubt, die Persönlichkeit zu sein. Was geschieht, wenn Du beobachtest, ist, dass Du automatisch nicht mehr mit dieser Persönlichkeit identifiziert bist, weil was Du beobachtest, Du nicht sein kannst. Du bist der Beobachter.“

Frage: „Wenn ich nur der Beobachter bin – wer liebt dann? Wird das Leben nicht bedeutungslos? Wie komme ich vom kühlen Zuschauen zu einem echten ‚Ich BIN das Leben‘, bei dem ich andere Menschen wieder spüren kann?“

Antwort: „Ganz einfach: Indem Du aufhörst, Dir Sorgen zu machen. Bewusst leben heißt nicht, nur der teilnahmslose Beobachter am Rande des Lebens zu sein. Lebe intensiv, leidenschaftlich, ganz präsent.“

Frage: „Intensiv und leidenschaftlich“ klingt so gar nicht meditativ. Brenne ich dann nicht wieder für Ziele und bin identifiziert? Wie unterscheidet sich bewusste Leidenschaft von der Gier des Egos? Wie fühlt sich das Leben an, wenn die Glasscheibe des Beobachters bricht?“

Antwort: „Es ist ganz anders und gar nicht anders. Es gibt keine Trennung mehr zwischen Innen und Außen, zwischen Du und Ich, zwischen Gott und Mensch. Das bedeutet nicht, dass Du Deine Wünsche und Ziele nicht verwirklichen darfst. Das Gegenteil ist der Fall: das Leben nimmt dann erst richtig Fahrt auf! “

Frage: „Wenn die Trennung wegfällt – was bleibt von mir? Sind meine Träume und Taten dann bedeutungslos? Oder ist die neue Welt ein Ort, an dem wir Individualität angstfrei feiern, weil wir um die Einheit wissen? Was ist das letzte Geheimnis: Das Verschwinden der Form oder die vollkommene Hingabe an die Form?“

Die Antwort ist: Wer fragt das?  

Bewusstsein ist Jetzt - ein Dialog über das Aufwachen

Kennst Du das? Du hast die Regale voller spiritueller Bücher, verstehst die Konzepte von Achtsamkeit und Präsenz vollkommen und nickst eifrig bei den Worten der großen Meister. Doch sobald im Alltag der nächste Trigger im Job oder in der Familie zuschlägt, bricht das mühsam aufgebaute Kartenhaus in Sekunden zusammen.

Warum befreit uns all unser mühsam angesammeltes spirituelles Wissen so oft nicht, wenn es darauf ankommt? Hier ein kurzer praxisnaher Dialog mit einer überraschend einfachen Alltagsübung, die Du durchführen kannst.

Frage: „Ich verstehe das alles intellektuell vollkommen. Ich habe Eckart Tolle gelesen, ich weiß, dass ich nicht meine Gedanken bin und dass nur das 'Jetzt' existiert. Aber im Alltag bricht das Kartenhaus ständig zusammen. Sobald mich mein Chef triggert, meine Familie anstrengend wird oder existenzielle Ängste auftauchen, bin ich sofort wieder vollkommen gefangen in meinen Emotionen und Gedanken. Ich fühle mich gestresst und frage mich, was ich übersehe? Warum reicht mein ganzes spirituelles Wissen nicht aus, um wirklich frei zu sein?“

Antwort: „Das ist völlig normal, weil Du Dein ganzes Leben lang gewohnt warst, Dich mit Deiner Rolle zu identifizieren. Du glaubst, getrennt von allen anderen zu sein und Dich behaupten zu müssen. Frage Dich zunächst, was genau Dich an Deinem Chef oder Nahestehenden triggert und was Du fühlst. Ist es Wut, Ohnmacht oder verspürst Du Angst? Wo fühlst Du das? Wenn Du es genau benennen kannst und bereit bist, das Gefühl anzunehmen und zu fühlen, ohne dass Du mit guten Argumenten auffährst, die nach Rechtfertigung verlangen, können sich die Blockaden lösen. Für Deinen Verstand mag das irrational klingen und aus der Ebene des Verstandes ist das sogar korrekt, weil der Verstand nicht dafür ausgelegt ist, diese Dinge zu lösen. Hier kannst Du erkennen, dass durch das Festhalten an dem üblichen Weg - Situationen und Gefühle zu rationalisieren - erneut genau das, was Du eigentlich lösen wolltest, wieder verursacht wird - unbewusst. Das Wissen ist nicht gleichzusetzen mit Erfahren. Es reicht nicht aus, zu wissen, was heiß und kalt ist - Du musst es fühlen.“ 

Frage: „Ich verstehe, was du meinst. Aber wenn ich mich dieser Wut, dieser Angst oder dieser Ohnmacht wirklich öffne – ohne Ausreden, ohne Argumente im Kopf –, dann fühlt sich das an wie eine gigantische, schwarze Welle, die über mir zusammenbricht. In mir zieht sich alles zusammen und alles schreit in mir: 'Wenn du das jetzt zulässt, wirst du verrückt, du ertrinkst in diesem Schmerz oder rutschst wieder in eine tiefe Depression!' Wie schaffe ich es, das Gefühl wirklich ganz da sein zu lassen, ohne mich vollkommen darin zu verlieren und selbst zu dieser Wut oder dieser Angst zu werden?“

Antwort: „Wenn Du das nächste Mal wieder in einer solchen Situation bist, atme zuerst einige Male durch und sei bereit, ganz bewusst das unangenehme Gefühl zu fühlen. Wenn es angenehme Gefühle sind, bist Du ganz automatisch bereit dazu, warum also nicht, wenn es unangenehm ist? Ziehe Dich zurück vom äußeren Geschehen, zünde eine Kerze an, geh in den Wald - was auch immer für Dich passt. Du verlierst Dich nicht im Gefühl, sondern in der Flucht vor dem Gefühl.“

Frage: Dieser Satz spricht mich an: 'Du verlierst dich nicht im Gefühl, sondern in der Flucht vor dem Gefühl.' Ich spüre die immense Wahrheit darin – der Kampf gegen das Gefühl ist das, was mich so erschöpft, nicht das Gefühl selbst. Aber wenn ich den Schmerz einfach da sein lasse... dann ist da immer noch dieses zähe Gefühl von einem leidenden 'Ich'. Ich erfahre mich immer noch als die kleine Person, die ein großes Problem hat und diesen Schmerz irgendwie ertragen muss. Wie vollzieht sich dieser Wechsel? Wie erkenne ich, dass ich nicht derjenige bin, der leidet, sondern der Raum, in dem das Gefühl auftaucht und wieder geht?“

Antwort: „Vielleicht hast Du schon einmal erlebt, im Flow zu sein. Du hast gar nicht mitbekommen, wie die Zeit vergangen ist, sondern warst mit Deinem Tun vollkommen eins. Wenn Du das schon einmal erlebt hast - Du würdest mich nicht fragen, "wie" das geht. Du fragst, weil Du etwas loswerden willst. Dieses Etwas ist Dein Mangelgefühl. Da jeder ganz individuell ist, kann ich Dir nicht sagen, wann sich dieser Wechsel vollzieht - es ist ein Aufwachprozess, der genau im richtigen Tempo stattfindet. Viel entscheidender ist die Frage: Bist Du bereit dafür?“  

Frage: „Meine Frage nach dem 'Wie' war nur der nächste Versuch meines Verstandes, das Unangenehme wegzumachen. Ich wollte das reine Bewusstsein als Werkzeug benutzen, um meinen Schmerz loszuwerden. Wenn mein Wunsch nach Freiheit nur aus meinem Mangel entspringt... dann ist jeder Schritt, den ich tue, um frei zu werden, in Wahrheit nur eine Festigung meines Gefängnisses. Du fragst mich: 'Bist du bereit dafür?' – Ich spüre, wie ein tiefes 'Ja' in mir aufsteigt. Aber ich habe keine Ahnung mehr, wer dieses 'Ich' ist, das da 'Ja' sagt, und was dieses Bereitsein überhaupt bedeutet. Was heißt es wirklich, bereit zu sein?“

Antwort: „Schau, angenommen Du willst eine Pilotin werden, was geht dem voraus, bevor Du Dich an das Studieren machst? Ist es nicht Dein tiefer Wunsch, Deine Begeisterung und Deine Aufmerksamkeit, die Du darauf richtest? Vielleicht hast Du auch Momente, in denen Du zweifelst, ob Du das schaffst oder sogar Angst davor, aber es ist Dein Herzenswunsch, der Dich leitet. Wenn es also Dein innigster Wunsch ist, Dein wahres Selbst zu erkennen, wird Dich nichts und niemand davon abhalten können, oder? Nimm Dir täglich mindestens zwölf Mal für zwei bis drei Sekunden Zeit, Deine Aufmerksamkeit nach innen zu richten. Bist Du bereit dazu?“ 

Aus aktellem Anlass - Uranus ist im Zwilling

26.04.2026 

Liebe Freunde!

Letzte Nacht ist Uranus in den Zwilling gelaufen. Nach sieben Jahren befinden sich nun alle kollektiven Planeten in einem neuen Zeichen.

Die planetarische Verdichtung im Widder im 3. Haus ist im Moment des Eintritts massiv. Mehrere Planeten bündeln dort ihre Kraft – und Uranus aktiviert dieses Stellium nun direkt aus dem bewegungsfreudigen Zwilling. Zudem steht Uranus im 5. Haus – dem ebenfalls aktiven Löwenhaus.

In den kommenden sieben Jahren werden wir auf kollektiver Ebene eine fundamentale Neuordnung erleben – vor allem in den Bereichen Kommunikation, Medien, Technologie, Sprache und im Marktgeschehen. Uranus im Zwilling beschleunigt und revolutioniert – mit plötzlichen Veränderungen ist zu rechnen: Vor allem in knapp zwei Jahren und sehr deutlich ab 2030/31.

Uranus muss sich in den nächsten sieben Jahren nach dem Zwilling richten. Sein Herrscher ist Merkur. In der Mythologie entspricht er Hermes, dem Götterboten. Er ist unglaublich witzig, flexibel, neugierig, beweglich und schnell und kann als einziger Gott in alle Bewusstseinsebenen gehen – vom Unterbewussten bis hin zum Überbewussten. Vorsicht ist dennoch geboten, denn er gilt ebenfalls als gerissener Betrüger und Lügner – sei ehrlich mit Dir und achte auf innere Klarheit.

Es sei angemerkt, dass Uranus-Merkur-Aspekte im Geburtshoroskop etwas von Genialität haben. Während vor allem Quadrate und Oppositionen zwischen Uranus-Mond, Uranus-Venus oder Uranus-Sonne meist herausfordernd sind, ist selbst ein Quadrat zwischen Uranus und Merkur oftmals unproblematisch. Uranus an sich hat etwas Geniales und in Verbindung mit Merkur kann er dies auf einfachem Wege in das Bewusstsein bringen. Oftmals wissen Menschen mit solchen Aspekten etwas, ohne zuordnen zu können, weshalb sie es wissen. Wir dürfen gespannt sein, was Uranus sich einfallen lässt, wenn er sich nun im Hause Merkurs aufhält. Es ist gut möglich, dass viele Menschen mediale oder telepatische Fähigkeiten entwicklen werden.

Mit Mond im 8. Haus zeigt sich, dass die Gefühlswelt intensiviert wird. Der Mond bildet ein Quadrat zur Venus, die im gleichen Haus steht wie Uranus – im Haus der kreativen, schöpferischen Kraft, der Romantik, und der Kinder.

Als besonders positiv erweist sich das Trigon von Mond und Aszendent zu Chiron sowie zur Sonne. Viele alte Beziehungswunden können geheilt werden, da der Herrscher des Schütze-Aszendenten (Jupiter) im 7. Haus steht. Dabei geht es aber nicht nur um Wunden aus Partnerschaften, sondern vor allem auch um alte innere Verletzungen. 

Das Yod zwischen Venus, dem MC und AC stellt eine Herausforderung dar. Der „Finger Gottes“ fordert Entscheidungen ein, die sich nicht umgehen lassen. Der Schnittpunkt dieses Yods liegt glücklicherweise in Luftzeichen – MC in der Waage – was den Quincunx-Aspekt positiv beeinflusst.

Pluto im 1. Haus bildet ein Trigon zu Venus im 5. Haus. Das ist eine Einladung zu tiefen Begegnungen – plötzliche Anziehungen, intensive neue Verbindungen, Umzüge, Neuanfänge.

Innerhalb der letzten Jahre standen die Zeichen im kollektiven Bewusstsein auf:
· Bewusstwerdung (Fisch, Neptun) durch       
· Schattenthemen, die ins Bewusstsein drängen (Pluto im Steinbock, teilweise auch Saturn im Steinbock) und durch
· Erschütterungen im Wertebewusstsein, aufgrund der unterdrückten weiblichen Energie (Uranus im Stier).

Uranus im Stier fühlte sich oftmals wie Saturnenergie an – begrenzend, einengend, unbeweglich, beschwerlich. Dennoch gab es in den letzten sieben Jahren große Veränderungen. Mit Uranus vollzieht sich nun der letzte große Zeichenwechsel unter den Langsamläufern – die Zeichen stehen komplett auf Neuanfang.

Ich werde oft gefragt, ob die Zeichenwechsel etwas Gutes oder Schlechtes bedeuten. Astrologen sehen eine Landkarte des Bewusstseins. Sie können begünstigende und herausfordernde Energien sehen, doch wissen sie weder, wie der Einzelne damit umgehen wird, noch welche genauen Ereignisse eintreten.

Wenn Du wissen möchtest, in welchem Bereich bei Dir persönlich große Veränderungen anstehen, nutze gerne mein kostenloses Erstgespräch.

Ich freue mich auf Dich!



Zum Zeichenwechsel der Langsamläufer - ein kurzer Überblick

09.03.2026 

In Kürze geht Uranus als letzter der drei kollektiven Planeten in den Zwilling. Pluto ist bereits in den Wassermann und Neptun in den Widder übergegangen. Während Pluto bis 2044 und Neptun bis 2039 in den neuen Zeichen verbleiben, hält sich Uranus bis 2033 im Zwilling auf.

Was heißt dies aus evolutionärer Sicht?
Ganz allgemein deutet dieser fast gleichzeitig stattfindende Zeichenwechsel auf einen Wandel im kollektiven Bewusstsein hin. Selbstverständlich sind nicht die Planeten die „Auslöser“ hierfür, sondern das kollektive Bewusstsein selbst. Eine lange Entwicklungsphase ist vorüber, eine neue beginnt – und wie immer stehen neue Möglichkeiten offen und neue Aufgaben an.

Symbolik der kollektiven Planeten
Uranus symbolisiert den kollektiven Verstand.
Neptun symbolisiert das kollektive Gefühl.
Pluto symbolisiert den kollektiven Instinkt.

Ein kleiner Rückblick
Uranus stand in den letzten sieben Jahren im Stier. Der Stier symbolisiert ganz allgemein materielle und immaterielle Werte. In den letzten sieben Jahren wurden, wenngleich dies den meisten gar nicht bewusst war, Werte in der Gesellschaft bekämpft, heftig diskutiert und neu definiert. Fragen nach Sicherheit in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Politik standen im Fokus. Da der Skorpion das gegenüberliegende Zeichen des Stiers ist, ging es oftmals auch intensiv um Fragen zum Thema Tod, Sexualität (z. B. Gender-Themen) sowie Macht und Ohnmacht im Allgemeinen.

In dieser Zeit stand Pluto im Steinbock. In diesem Zeichen geht es um Individualität – darum, für sich einzustehen, ganz unabhängig davon, was andere über einen denken. Aus evolutionärer Sicht war klar, dass der Bewusstwerdungsprozess in dieser Zeit zu einer kollektiven Krise führen wird. Anders gesagt: Die destruktiven, unbewussten Muster (Pluto) mussten in das Bewusstsein aufsteigen, denn nur so kann sich jeder über die Schattenthemen bewusst werden.

Zu dieser Zeit stand Neptun im Zeichen der Fische. Der Fisch ist der Inbegriff des Bewusstseins, aber sein Schatten ist Unbewusstheit, Illusion und Täuschung. Da der Fisch im Radix das letzte Zeichen ist, können wir sagen, dass die alte Zeit abgeschlossen ist. Und wenn wir die Welt betrachten, stellen wir fest, dass es „so“ nicht weitergehen kann.

Die Zeitenwende
Das wohl deutlichste Zeichen – neben dem Umstand, dass alle drei Planeten mehr oder weniger gleichzeitig das Zeichen wechseln – ist der Eintritt Neptuns in den Widder. (Zusätzlich ist Saturn ebenfalls in den Widder gegangen, und beide bildeten eine Konjunktion, worauf hier nicht eingegangen werden kann, was jedoch von großer symbolischer Bedeutung ist.)

Der Übergang vom Fisch zum Widder wird in der Astrologie als „kosmische Spalte“ bezeichnet. Hier treffen Ende und Neuanfang eines Zyklus zusammen. Widder steht für Energie und Neuanfang, und es lohnt sich sehr, als Wahrheitssucher über die tiefe Bedeutung dieser Symbolik zu meditieren. In der Mythologie ist Prometheus ein Titan und somit Nachkomme von Uranos. Prometheus stielt das Feuer der Götter und gibt es den Menschen. Bisher können wir feststellen, dass die Menschheit das Spiel mit dem Feuer auf die Spitze getrieben hat. Mars ist der Herrscher des Widders und steht für das männliche Prinzip. Eine männlich dominierte Gesellschaft, eine egoistische Gesellschaft und Krieg, Spaltung und Zerstörung sind die Auswirkungen einer zutiefst in die Unbewusstheit versunkenen Menschheit. Frauen und Männer haben einen Widder/Mars und beide haben eine Waage/Venus im Horoskop - es ist hier selbstverständlich von den Prinzipien die Rede, nicht von Tätern und Opfern. Wenngleich dieser Bewusstwerdungsprozess mit großen Geburtswehen verbunden ist, ist dies ein noch nie dagewesener Wandel - der Bewusstwerdung darüber, wer der Mensch in Wirklichkeit ist. 

Intuition ist dem weiblichen Prinzip zugeordnet, was bedeutet, dass die Unterdrückung der inneren Stimme zunehmend Neptuns Schattenseite heraufbeschwört. Somit wird die Gesellschaft mit Problemen konfrontiert, die letztendlich zur Bewusstwerdung beitragen. 

Pluto ging Ende 2024 in den Wassermann, welcher von Uranus beherrscht wird. Im Wassermann steht die Gemeinschaft im Vordergrund. In der Mythologie wurde Uranos von Kronos (Saturn) kastriert, da er nicht zufrieden war mit jenen Gestalten, die Gaia (die Erde) hervorbrachte. Im Wassermann geht es um das Miteinander, und obwohl Uranus als Revoluzzer bekannt ist, ist dies dem Umstand geschuldet, dass er sich auf individuelle Weise für die Gruppe einsetzt. Uranus ist kein Freund der Ego-Persönlichkeit. Mit der Kastration ging Uranos in das Unbewusste über. Kronos warf die abgeschnittenen Genitalien ins Meer (Neptun) und aus dem Meeresschaum (Fischezeichen) ging Aphrodite hervor - als Symbol dafür, dass aus dem Bewusstsein etwas Neues und Schönes entsteht.

Wir können also mit Pluto im Wassermann erkennen, dass Schattenthemen ins Bewusstsein aufsteigen. Und dies ist im Schöpfungsplan so vorgesehen, da jedes Individuum den freien Willen – und damit auch die volle Verantwortung – hat. Ethik und Moral sollen ein friedliches Zusammenleben ermöglichen. Notwendig ist dies, weil Unbewusstheit ansonsten destruktive Auswirkungen auf die Gemeinschaft hätte. Mit dieser Zeitenwende geht es um Bewusstwerdung. Bewusstsein braucht keinerlei solchen Regeln, denn Bewusstsein ist nichts anderes als Präsenz, Mitgefühl und bedingungslose Liebe. 

Uranus im Zwilling steht im Zeichen der Verbindung. Merkur ist der Herrscher des Zwillings, und er ist als Götterbote Hermes in der Mythologie der einzige Gott, der in der Lage ist, in alle Bereiche des Bewusstseins vorzudringen. Wir sehen hier aber auch die Verbindung zum Nervensystem.

Drei Dinge lassen sich hieraus ableiten: 
  1. Versuche, am alten System festzuhalten, werden zunehmend scheitern und zur Folge haben, dass Probleme zunehmen. Damit sind jene Strategien gemeint, mit denen der Mensch versucht, innere Spannungen ausschließlich über Denken, Kontrolle und äußere Autoritäten zu regulieren, anstatt als Bewusstsein wahrzunehmen, was ist bzw. was zu tun ist. 
  2. Der Ruf nach Freiheit wird größer werden. Doch Freiheit heißt die volle Übernahme der Verantwortung. Es gibt keinen Schuldigen mehr - und somit auch keine Opferrollen.
  3. Die Vernetzung und Bildung von neuen Gruppen wird zunehmen. Auf längere Sicht beginnt eine Verlagerung der Machtverhältnisse.
Wenn Du wissen möchtest, was auf Deinem evolutionären Weg die zentralen Aufgaben sind, nutze gerne mein kostenloses Erstgespräch zum Kennenlernen.

Ich freue mich auf Dich. 

Ist Dein Energiesystem fit für die neue Zeit?

18.02.2026 

Alle Gedanken, Stimmungen, Gefühle und Emotionen – und alles, was im Unbewussten wirkt – bilden Deine energetische „Grundfärbung“. Bei großer seelischer Dauerbelastung sind die Energiezentren blockiert; die Farbe verdunkelt sich – von Braun oder Grau bis hin zu Schwarz – und es können sogar „Risse“ entstehen.

Entscheidend sind Qualität, Intensität und Dauer der psychischen Belastung. Entspannungsübungen greifen dann möglicherweise nicht mehr, weil der seelische Dauerstresspegel bereits zu hoch ist. So können oft kurzfristige positive Verhaltensveränderungen nur wenig bewirken.

Wir leben in einer Zeit tiefgreifender Wandlungsprozesse, da aus evolutionärer Sicht das kollektive Bewusstsein angehoben wird. Viele Menschen erleben aus diesem Grund gerade persönliche Krisen. Alte - vermeintliche - Sicherheiten tragen nicht mehr.

Die Umbruchszeit ist astrologisch seit Jahren von den Planetenkonstellationen sichtbar – mit wechselnden energetischen Schwerpunkten. Dabei sind es nicht die Planeten, die diese Veränderungen verursachen – sie spiegeln lediglich das kollektive Bewusstsein. Was unbewusst ist, wird sichtbar, und wenn sich Bewusstsein wandelt, verändern sich Strukturen – im Inneren wie im Außen. Die Planeten machen sichtbar, was ohnehin in Bewegung ist. Pluto, Neptun und Saturn haben die Zeichen bereits gewechselt, doch Uranus steht noch bis Ende April im Stier und bewirkt noch, dass die Veränderungen "abgebremst" werden.

Was sich wandelt, beginnt immer im Individuum. Wenn also das eigene Energiesystem wieder im Fluss ist und Du Dich lebendig fühlst, verändert sich automatisch auch das Feld, in dem wir uns bewegen.

Fühlst auch Du, dass Deine Energie wieder lebendig werden möchte, nutze jetzt gerne mein kostenfreies Kennenlerngespräch, damit wir gemeinsam erkennen können, wo Blockaden liegen und welcher nächste Schritt Dich wirklich unterstützt.

Ich freue mich auf Dich. 

Deine Wunde zeigt Dir den Weg zu Dir selbst

13.01.2026

Chiron – Die Brücke zwischen Trauma und Bewusstsein

Es gibt Stellen in Dir, die schmerzen, die Du oft versteckst oder verdrängst – Chiron nennt sie Deine alten Wunden. Wir fliehen vor ihnen, überspielen sie, richten uns nach Erwartungen oder Idealen. Doch genau hier liegt der Schlüssel: Wer den Mut hat, sich seinen eigenen Schmerzen zu stellen, öffnet die Tür zu Heilung, innerer Weisheit und echter Freiheit. Es wird Dein Leben verändern – und genau davor wehrst Du Dich oft am meisten. 

Hier ein erster Überblick über die Position Deines Chirons. 

Chiron Widder/1. Haus: Deine Wunde liegt in der Selbstbehauptung: Frühe Erfahrungen hinterließen das Gefühl, Deinen Willen nicht offen zeigen oder Dich durchsetzen zu dürfen. Heilung entsteht, wenn Du erkennst, dass Kraft und Initiative in Dir wohnen, und Du Deine Impulse mutig lebst, ohne innere oder äußere Erwartungen zu fürchten.

Chiron Stier/2. Haus: Deine Wunde liegt in Selbstwert und Sicherheit: Verletzende frühe Bindungen können dazu führen, dass Du Halt im Besitz, Körper oder äußeren Sicherheiten suchst. Heilung geschieht, wenn Du Deinen Wert in Dir selbst verankerst, Deinen Körper annimmst und Stabilität aus innerer Quelle schöpfst, statt sie im Außen zu suchen. 

Chiron Zwilling/3. Haus: Deine Wunde liegt im Denken und Ausdruck: Früh erlebte Unsicherheit oder innere Kritik kann Dein Vertrauen in eigene Wahrnehmung und Worte erschüttern. Heilung entsteht, wenn Du Intuition und Verstand integrierst, authentisch sprichst und erkennst, dass Dein geistiger Wert nicht von Kontrolle oder Zustimmung abhängt.

Chiron Krebs/4. Haus: Deine Wunde liegt in frühen Bindungen: Verletzende, abwesende oder überfordernde Eltern hinterließen tiefe Spuren, die sich in Sehnsucht nach Nähe, Angst vor Ablehnung und subtilen emotionalen Verstrickungen in späteren Beziehungen spiegeln. Heilung geschieht, wenn Du Dich innerlich verwurzelst, Projektionen loslässt und erkennst, dass Zugehörigkeit und Sicherheit nicht im Außen, sondern in Dir selbst liegen.

Chiron Löwe/5. Haus: Deine Wunde liegt im Selbstausdruck: Früh erlebte Zurückweisung, Neid oder mangelnde Anerkennung verletzen Dein Gefühl, gesehen und gewürdigt zu werden. Heilung entsteht, wenn Du Deinen inneren kreativen Funken mutig lebst, Freude zulässt und Deinen Wert unabhängig vom Urteil anderer spürst.

Chiron Jungfrau/6. Haus: Deine Wunde liegt in Selbstkritik und Kontrolle: Früh erlebte Perfektionserwartungen blockieren Dein Vertrauen in Dich und Deine Lebensenergie. Heilung entsteht, wenn Du lernst, Unvollkommenheit anzunehmen, Körper, Geist und Emotion zu integrieren und Selbstfürsorge als innere Stabilität zu nutzen.

Chiron Waage/7. Haus: Deine Wunde liegt in Beziehungen: Tiefe Begegnungen aktivieren alte Muster von Anpassung, verdecktem Konflikt, und Du begegnest im Anderen oft Deinen eigenen ungelebten Anteilen. Heilung geschieht, wenn Du Projektionen zurücknimmst, Dich von Anpassung befreist und lernst, Nähe zuzulassen, ohne Dein Selbst zu verlieren.

Chiron Skorpion/8. Haus: Deine Wunde liegt in Verlust, Macht und intensiver Gefühlsenergie: Früh erfahrene Ohnmacht und existenzielle Angst prägen Dich. Heilung entsteht, wenn Du lernst, Dunkelheit, Leidenschaft und Kontrolle bewusst zu integrieren und Vergänglichkeit als Transformationskraft zu nutzen.

Chiron Schütze/9. Haus: Deine Wunde liegt im erschütterten Vertrauen ins Leben: Du hast früh Sinnlosigkeit und innere Leere erfahren, wenn existentielle Fragen unbeantwortet oder enttäuschend blieben. Heilung entsteht, wenn Du Deine Sehnsucht nach Wahrheit annimmst, Visionen verkörperst und inneren Glauben entwickelst, statt ihn im Außen zu suchen.

Chiron Steinbock/10. Haus: Deine alte Wunde liegt im Ringen um Anerkennung: Du versuchst, Erwartungen anderer zu erfüllen, unterdrückst dabei Deine eigenen Bedürfnisse und sabotierst unbewusst Deinen Erfolg. Heilung beginnt, wenn Du Deine eigenen Maßstäbe annimmst und Verantwortung für Dich selbst übernimmst.

Chiron Wassermann/11. Haus: Deine alte Wunde liegt in der Selbstentfremdung: Du unterdrückst eigene Gedanken, um dazuzugehören, und verlierst Dich in fremden Idealen. Heilung beginnt, wenn Du Deine Individualität anerkennst und Deine eigenen Ideen frei leben lässt.

Chiron Fische/12. Haus: Deine alte Wunde liegt in der Selbstaufgabe: Du verlierst Dich in anderen, unterdrückst eigene Bedürfnisse und fürchtest Ablehnung. Heilung beginnt, wenn Du Dich selbst anerkennst.

Wenn Du bereit bist, Deinen Weg zu mehr Klarheit, Selbstakzeptanz und innerer Stärke zu beginnen, sichere Dir jetzt Dein kostenfreies Erstgespräch!

Ich freue mich auf Dich. 

Blog

Was hat die Lebensaufgabe mit Freude zu tun?

17.09.2025

Um diese Frage beantworten zu können, muss man sowohl seine Lebensaufgabe als auch seinen Herzenswunsch kennen. Kennt man seine Lebensaufgabe, weiß aber nichts von seinen Herzenswünschen oder folgt ihnen nicht – oder kennt man seinen Herzenswunsch, weiß aber nichts von seiner Lebensaufgabe –, wird man zwar funktionieren, doch der Zustand Fülle bleibt aus. Kennt man weder seine Lebensaufgabe noch seinen Herzenswunsch, lebt man nicht im Einklang und es werden sich negative Gefühle mit der Zeit einstellen bzw. verstärken. 

Wenn Erfolg nicht erfüllt

Die meisten Menschen finden sich zunehmend mit ihrem Leben ab, weil ihnen ihre Lebensaufgabe und/oder ihr Herzenswunsch nicht bewusst sind. Sie können sogar große Erfolge erzielen, aber innerlich verarmen – ein weit verbreitetes Phänomen. 

Um seine Berufung herauszufinden, muss man sich dem Gedankenlärm entziehen. Da die meisten Menschen sehr viel Gedankenlärm produzieren, lebt der Großteil der Menschen in Hektik. Häufig drehen sich die Sorgen um Beziehungen, Gesundheit oder Fragen rund um den Beruf und Geld. Es sind Gedanken, die sich auf die Vergangenheit oder die Zukunft beziehen. Ruhe kehrt bei den meisten erst dann ein, wenn sie erschöpft ins Bett fallen und schlafen – sofern sie überhaupt noch einen erholsamen Schlaf finden. 

Bei näherem Hinsehen organisieren die meisten Menschen lediglich ihre Beschäftigungen und verwalten ihr Leben, anstatt es aktiv zu gestalten und schöpferisch kreativ zu sein. Statt dem Innenleben Raum zu geben, um wahrzunehmen, welche Gefühle und Emotionen sie bewegen, werden Kopf-Entscheidungen getroffen, die oft nur dazu dienen, sich zu verstecken. Das Ergebnis ist Sinnlosigkeit, Frustration und jede Form von egoistischer Maßlosigkeit sowie seelischem und/oder körperlichem Schmerz. 

Astrologische Bedeutung

Der Aszendent zeigt, wie wir uns verhalten und der Welt präsentieren. Gleichzeitig steht er für den eigenen Entwicklungsweg. Unsere Lebensaufgaben dienen diesem Entwicklungsprozess. Bedienen wir unseren Aszendenten nicht in der positiven Art, hat dies negative Auswirkungen auf unsere Entwicklung.
Der Mond spiegelt unsere innere Welt, unsere Gefühlswelt, wider. 
Die Sonne bildet den Kern unserer Persönlichkeit ab - sie zeigt, was uns unser Potenzial, das wir verwirklichen sollen.

Der Weg nach innen

Egal, wo im Leben sichtbar wird, dass etwas nicht wünschenswert läuft – es braucht den Mut, hinzusehen, innere Klarheit zu gewinnen und mutige Entschlüsse zu fassen um stimmig zu leben. Hier jedoch unterliegen die meisten Menschen unbewusst einem Irrtum: Anstatt die Veränderung im Inneren zu vollziehen – dort, wo sie stattfinden muss, damit sich etwas grundlegend zum Besseren wandeln kann –, versuchen sie, die gewünschte Veränderung im Außen herbeizuführen. Sie wechseln den Job, den Partner, ziehen um oder verausgaben sich auf andere Art und Weise. Statt das Leben zu leben, von dem sie träumen, verwalten sie ihr eigenes Unwohlsein oder gar ihre Bitterkeit. 

Wer sich jedoch auf den inneren Weg begibt, wird unweigerlich eines Tages feststellen, dass es bedeutsam ist, den Herzenswunsch zu leben und die Lebensaufgabe anzunehmen - wobei zwischen beiden kein Unterschied ist. Damit leben wir unsere Bestimmung – wir folgen unserer inneren Stimme.

Wenn Du Deine Lebensaufgabe klar erkennen und Deinen Herzenswunsch leben möchtest, begleite ich Dich gerne als Astrologin und Lebensberaterin. Erfahre mehr über meine Arbeit oder nutze jetzt mein Angebot eines kostenlosen Erstgesprächs.

Ich freue mich auf Dich. 

Das Geheimnis unseres Potenzials

12.09.2025

Wenn wir von Entwicklungspotenzial sprechen, verbinden dies viele Menschen damit, dass wir durch eine Aufgabe unser Potenzial entwickeln. Dem spricht nichts entgegen. Doch hast Du Dich schon einmal gefragt, warum die Aufgabe zu Dir kommt? Wenn sich Dir die Aufgabe stellt, dann musst Du ja das Potenzial bereits in Dir haben, sonst könntest Du die Aufgabe nicht meistern. Während wir also die Aufgabe bewältigen, ent-wickeln wir unser Potenzial. 

Vielleicht kennst Du dieses Gefühl: „Das ist zu groß für mich, das schaffe ich nicht!“ Doch im Rückblick zeigt sich: Du hast es geschafft. Erst dachtest Du, es sei Deine Schwäche – später erkennst Du, dass Du die Aufgabe gemeistert hast und darin Deine Stärke liegt. 

Lebensaufgaben sind faszinierend. Einerseits tragen wir unser volles Potenzial bereits in uns, andererseits sind wir uns dessen oft nicht bewusst. Viele Menschen verlieren mit der Zeit ihre Lebensfreude, Orientierung und manchmal sogar ihre Kraft, weil sie noch mit ihrem Menschsein identifiziert sind. Die Lebensaufgabe ist jedoch der Weg der Freude, denn durch sie können wir unser Potenzial entfalten, im Bewusstsein wachsen und durch diesen Prozess erkennen, wer wir in Wirklichkeit sind. 

Je mehr wir zu Bewusstsein kommen, desto weniger sind wir mit dem Menschsein identifiziert. Dies bedeutet nicht, dass die Aufgaben dann wegfallen, ähnlich wie man auch im Leben nie ausgelernt hat. Es geht nicht darum, ein "besserer Mensch" zu werden – sondern vielmehr, dem inneren Weg zu folgen, anstatt nur unserem Verstand zu vertrauen und der Realität ausgeliefert zu sein. 

Wenn Du Deine persönliche Lebensaufgabe tiefer verstehen und Dein verborgenes Potenzial entfalten möchtest, begleite ich Dich gerne als Astrologin und Bewusstseinscoach. Nutze dafür gerne mein Angebot eines kostenlosen Erstgesprächs.

Ich freue mich auf Dich. 


Der Mond und Deine karmische Lebensaufgabe

31.08.2025

Wie Dein Mondzeichen Deine Gefühle, Beziehungen und Deinen inneren Weg prägt

Viele Menschen kennen ihr Sternzeichen – das Sonnenzeichen. Doch nur wenige wissen, in welchem Tierkreiszeichen ihr Mond im Geburtshoroskop steht. Dabei ist der Mond mindestens genauso wichtig wie die Sonne: Er symbolisiert unsere Gefühlswelt, unsere unbewussten Reaktionen und unsere seelische Grundstimmung. 

Während die Sonne zeigt, wie Du Dich nach außen präsentierst, beschreibt der Mond Dein inneres Wesen – Deine Emotionen, Intuition, Deine unbewussten Reaktionen und Bedürfnisse nach Sicherheit. Wer seine Lebensaufgabe verstehen möchte, sollte deshalb unbedingt das Mondzeichen betrachten.

Deine Innenwelt – Dein emotionaler Kompass

Im Alltag sind wir oft von äußeren Anforderungen abgelenkt. Doch Deine wahre Stärke liegt in Deiner Innenwelt – Deine Emotionen, Sehnsüchte, Empfindungen, als auch das, was Dich innerlich sicher oder unsicher macht. Dies bestimmt unser Erleben im Außen; wie wir die Welt wahrnehmen und wie wir auf sie reagieren. 

Wenn Du Dein Mondzeichen in der Astrologie kennst, erhältst Du Antworten auf Fragen wie:
  • Warum reagiere ich in bestimmten Situationen immer gleich?
  • Was brauche ich, um mich in Beziehungen wohlzufühlen?
  • Wie finde ich Klarheit, wenn Herz und Verstand sich widersprechen?
Dein Mond ist Dein innerer Kompass – er zeigt Dir den Weg zu mehr Selbstvertrauen und innerem Frieden.

Hier ein kleiner Überblick über die 12 Mondzeichen und ihre Botschaft

Jedes Mondzeichen hat seine eigene emotionale Sprache. Darin spiegeln sich sowohl unsere Stärken als auch unsere inneren Herausforderungen.

Mond im Widder: spontan, stark wettbewerbsorientiert, übernimmt gerne die Führung, ungeduldig, meiden emotionale Abhängigkeit, kampfesmutig für oder gegen etwas

Mond im Stier: praktische Veranlagung, sorgen sich gerne um andere, genussfreudig, konservativ, eigensinnig, legen viel Wert auf finanzielle Sicherheit, Beständigkeit und Besitz  

Mond in den Zwillingen: intellektuell, neugierig, humorvoll, erzielen Sicherheit durch Wissen und Verstehen, braucht Abwechslung, kommunikativ, ruhelos, manipulativ      

Mond im Krebs: fürsorglich, sensibel, ist gerne in seinem Zuhause, familienverbunden, braucht Geborgenheit, emotional, reagiert launisch bei Unsicherheit

Mond im Löwen: charmant, großmütig, treu, warmherzig, unsicher bei fehlender Kontrollfunktion, kann herrisch wirken bei fehlender Anerkennung und Wertschätzung

Mond in der Jungfrau: praktische Veranlagung, hilfsbereit, talentiert, sorgfältig, detailverliebt, perfektionistisch, wenig Selbstvertrauen, fühlt sich sicher, wenn Ordnung herrscht    

Mond in der Waage: harmoniebedürftig, charmant, rücksichtsvoll, diplomatisch, vermittelnd, gerechtigkeitsliebend, unentschlossen, findet Halt in Partnerschaften, unsicher bei Entscheidungen

Mond im Skorpion: intensiv, analytisch, forschend, kontrollierend, sucht Vertrauen und emotionale Tiefe, manipulativ, Gefühl von Sicherheit entsteht durch Wohlstand, kann misstrauisch reagieren

Mond im Schützen: enthusiastisch, philosophisch, expansiv, optimistisch, predigend, neigt zu Übertreibungen, für ein Gefühl der Sicherheit müssen sie die Antworten kennen

Mond im Steinbock: organisiert, erfolgreich, diszipliniert, verantwortungsbewusst, pessimistisch, ernst, ehrgeizig, fühlt sich sicher durch Struktur, kämpft oft mit innerem Druck

Mond im Wassermann: unkonventionell, rebellisch, charismatisch, Pioniere, distanziert, brauchen das Gefühl von Freiheit, bleibt manchmal distanziert

Mond in den Fischen: sensibel, spirituell, imaginativ, verträumt, poetisch, visionär, kreativ, sucht Geborgenheit in tiefer Verbundenheit, neigt zum Rückzug 

Dein Mondzeichen verrät Dir, wie Du fühlst, wie Du empfindest und was Dir Halt im Leben gibt.

Astrologie trifft Bewusstsein

Der Physiker und Entwickler des Mikroprozessors, Federico Faggin, bringt es auf den Punkt: Das, was wir erleben, ist keine objektive Realität, sondern eine bewusst gewählte Erfahrung. Je nachdem, wie unser innerer Zustand ist, verändert sich unsere Wahrnehmung. Er sagt: „Die bewusste Erfahrung ist nicht in Deinem Körper, sie ist in Deinem Bewusstsein." Genau hier setzt die Astrologie an: Dein Mondzeichen zeigt, wie Du Gefühle verarbeitest, woher Deine Unsicherheiten kommen – und wie Du Deine Lebensaufgabe klarer erkennst.

Wenn Kopf und Her nicht einig sind…

Vielleicht kennst Du das: Der Verstand sagt das eine, Dein Bauchgefühl das andere. Entscheidungen fallen schwer, Beziehungen geraten ins Wanken, und manchmal weißt Du einfach nicht mehr, welcher Stimme Du folgen sollst und wie Du innere Klarheit gewinnen kannst. Viele Menschen spüren, dass sie in alten Mustern feststecken. Sie wünschen sich mehr Leichtigkeit, doch die innere Zerrissenheit macht es schwer, den eigenen Weg klar zu sehen. 

Der Mond kann hier ein Wegweiser sein. Denn er bringt Licht ins Dunkel der Gefühle. Er zeigt Dir, welche Bedürfnisse wirklich hinter Deinen Emotionen stehen – und eröffnet Dir die Möglichkeit, neue, stimmigere Entscheidungen zu treffen. Auch wenn es so aussehen mag, als sei der Mond völlig irrational, gilt dies nicht vom Standpunkt der Innenwelt aus betrachtet.

Der Mond als innerer Heiler

Wir alle streben nach Glück und innerem Frieden. Doch oft haben wir verlernt, unserer inneren Stimme zu vertrauen. Statt zu leben, funktionieren wir nur – und fühlen uns dadurch fremdbestimmt. 

Dein Mond erinnert Dich daran, dass Gefühle nicht gegen Dich arbeiten, sondern für Dich. Sie zeigen Dir, was Dir wirklich wichtig ist. Wenn Du beginnst, auf diese innere Sprache zu hören, erkennst Du Muster, die Dich bisher blockiert haben – und findest den Mut, sie Schritt für Schritt zu lösen.

Dein Weg zu mehr Klarheit

Dein Mond ist mehr als ein Symbol – er ist ein Schlüssel zu Deinem inneren Frieden, Deinen Beziehungen und Deiner karmischen Lebensaufgabe. 

Wenn Du erfahren möchtest, was Dein persönliches Mondzeichen im Horoskop über Dich aussagt, begleite ich Dich gerne als Astrologin und Lebensberaterin. 

Nutze mein Angebot eines kostenlosen Erstgesprächs und entdecke, wie Dein Mond Dich auf Deinem Weg zu mehr Klarheit, Selbstvertrauen und Leichtigkeit führen kann.

Ich freue mich auf Dich. 

Wie Astrologie im Prozess der Selbsterkenntnis helfen kann

27.05.2025

Hallo und herzlich willkommen!

Als Astrologin und Lebensberaterin beobachte ich, dass viele Menschen momentan eher dazu neigen, Dinge, die sie nicht erfüllen oder gar unglücklich machen, einfach zu ertragen. Diese Resignation, oft begleitet von unangenehmen Gefühlen, die meist gar nicht mehr bewusst wahrgenommen werden, führt dazu, dass Lebensfreude und Lebensenergie immer mehr nachlassen. Man funktioniert nur noch, statt mitzugestalten und kreativ am Leben teilzunehmen. Den meisten Menschen ist nicht bewusst, wie sehr sie durch unbewusste Muster gebunden und in ihrer inneren Freiheit eingeschränkt sind.

Ein kleines Beispiel verdeutlicht dies: Werden Flöhe in einem Glas ohne Deckel gehalten, hüpfen sie höher als das Glas selbst. Schraubt man jedoch einen Deckel auf, lernen sie schnell, nur noch bis zur Höhe dieses Deckels zu springen. Entfernt man den Deckel nach einiger Zeit wieder, behalten sie dieses Muster bei, obwohl sie höher springen könnten.

Auf die gleiche Art trifft das auf uns Menschen auch zu. Wenn wir über längere Zeit hinweg immer wieder die gleichen negativen Gedanken denken, diese mit unguten Emotionen verknüpfen und unbewusste Ängste vorhanden sind, verlieren wir allmählich unsere innere „Sprungkraft“. Dabei könnten wir vor Lebensfreude eigentlich hüpfen.

Als Astrologin und Lebensberaterin helfe ich Dir gerne dabei, zu erkennen, wo in Deinem Leben der „Deckel“ zugeschraubt wurde – jener Moment, in dem Du begonnen hast, Deinen Optimismus, Deine Kreativität oder Deine Lebenslust einzuschränken. Viele Menschen versuchen, sich das Leben „im Glas“ bequem zu machen, weil sie glauben, das Leben sei eben so. Doch das Leben ist immer auf unserer Seite. Auf der negativen oder positiven Seite – das bestimmen wir selbst.

Wenn auch Du an dem Punkt stehst oder aber Du Dein Potenzial gerade entdeckst und noch nicht weißt, wie ein Richtungswechsel oder die Umsetzung stattfinden kann, begleite ich Dich gerne. Mit den richtigen Fragen, viel Einfühlungsvermögen und fachlichem Know-how inspiriere ich Dich gerne und helfe Dir so dabei, zu Dir selbst zu finden und Deinen eigenen Weg bewusst zu gehen.

Ich freue mich auf Dich.

Alles Liebe!

Eure Martina Holzer
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